Dienstag, 27. November 2007

Adobe Technical Communication Suite

Seit wenigen Tagen ist nun die Adobe Technical Communication Suite auf dem Markt - ich habe die Gelegenheit genutzt und mir die Demoversion heruntergeladen und installiert (kleiner Hinweis - natürlich müsst ihr zunächst einmal bei Adobe registrieren, aber das lohnt sich - es gibt noch viele zusätzliche Informationsmaterialien und sehr gute Breeze-Präsentationen).
Erstes kurzes Fazit: wie geil ist das denn?
Mit dem Framemaker 8 habe ich mich nun schon ein wenig beschäftigen können - besonders die wirklich gelungene DITA-Integration hat mich begeistert - neben der Tatsache, dass Adobe sich entschlossen hat, dieses wichtige Produkt weiterzuentwickeln. Und dass nun (endlich) Unicode unterstützt wird ist auch toll, wenn auch schon lange überfällig! Und gerade jetzt habe ich keine osteuropäschien Dokus zu machen - schade!
Wo soll man bei der Suite anfangen? Frame ist wie gesagt toll, aber man hatte ja in den letzten Jahren doch leichte Probleme mit der Erstellung von Online-Hilfen. Ich persönlich mag den Webworks Publisher zwar eigentlich sehr gerne, aber die Unterstützung scheint sich ja ziemlich erledigt zu haben.
Da ist Robohelp natürlich ein ganz anderes Kaliber! Die Integration scheint (nach ein paar kleineren Fingerübungen) sehr gelungen zu sein. So langsam scheint die Idee vom Single-Source Publishing für die technische Dokumentation in greifbare Nähe zu rücken!
Acrobat 3D ist natürlich für die Kollegen, die mit Maschinenbau zu tun haben ein wahrer Segen - da ich in der Software Doku arbeite, muss ich mir noch überlegen, wie ich unnötige 3D-Modelle in meine Handbücher einbauen kann... :-D
Da Captivate über jeden Zweifel erhaben ist, und man die Shockwave Flash-Filme ja problemlos in Frame importieren und als PDF ausgeben kann: eine Menge faszinierende Möglichkeiten.
Wie gesagt: ich konnte leider bisher nur ein wenig an der Oberfläche kratzen, aber das Fazit ist klar: dieses Paket ist wirklich GROß für technische Redakteure - ich werde meine weiteren Eindrücke hier bei Gelegenheit wiedergeben.

Montag, 26. November 2007

Framemaker – ist und bleibt das Maß aller Dinge!

Ich durfte das letze Wochenende im Rahmen meines Kontakstudiums Techische Dokumentation mit Framemaker 7.2 verbringen – allerdings als DTP Programm genutzt.

Da ich üblicherweise nur mit strukturiertem Framemaker arbeite, war ich verblüfft zu sehen, wie mächtig Frame auch in diesem Bereich ist. Ein weiteres Mal musste ich feststellen, wie toll Frame und wie unzuverlässig Word in Relation dazu ist. (OK – Word ist schließlich auch eine Textverarbeitung während Framemaker – eben Framemaker ist).

Die Kollegin neben mir war allerdings nicht davon zu überzeugen, dass Framemaker wirklich toller als Indesign ist – zumindest wenn es um ganze Bücher geht…